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Übersicht

Auswahl Werke

 

ll-in-a-memory-1996
das Land verbirgt seine Mitte unter dem Schild eines Traumes-1999
Farbklangform I-1999
Farbklangform II-1999
Farbklangform III-1999
 Farbraumbild I-2002
 Farbraumbild II-1999
 Farbraumbild II-2000
Farbraumbild II-2004
Farbraumbild III-2000
Farbraumbild III-2004
 Farbraumbild I-V 2003
Farbraumbild IV-2002
 Farbraumbild IX-2000
Farbraumbild V-2000
Farbraumbild VI-2003
Farbraumbild VII-2002
Farbraumbild VIII-2004
Farbraumbild X-2000
Farbraumbild XII-2000
Farbraumbild XII-2003
Farbraumbild XIV-2000
Farbraumbild XIV-2003
Farbraumbild XVI-2003
Farbraumbild XVII-2003
Farbraumbild XX-2000
Farbraumbild XXI-2000
Farbraumbild XXII-2000
Farbraumbild-XXV-2000
Farbraumbild XXVI-2000
Kristallfeuer I-1994
Rotraum I-1994
Rotraum III-1994
Rotraum VII-1994
Farbraumbild XVII-2000
Rheingold-XVI-1998
Farbraumbild IV-2003
Kristallfeuer III-1998
Farbraumbild XXVII-2000
Farbraumbild XVIII-2003
Farbraumbild VIII-2003
Farbraumbild III-2001
Farbraumbild III-2003
 
 

Farbraumbilder

Bei den seit 1994 entstehenden „Farbraumbildern" wird allein durch die Farbkomposition auf der zweidimensionalen Leinwand Raum erzeugt. Diese Räumlichkeit kommt dabei ohne Zentralperspektive oder andere Ordnungssysteme aus, - sie beruht allein auf der Entfaltung der Kräfte reiner Farben. Diese werden in altmeisterlichen Lasur-(Schicht)-Techniken in vielen Arbeitsgängen nass in nass aufgetragen. Einige der Werke tragen über 60 Farbschichten, die fein abgestuft übereinander liegen. Mit diesen halbdurchlässigen (diaphanen) Schichten wird eigenartiger Eindruck von Tiefenraum und Licht erzeugt, was mit zäh-pastosen Farbmaterialien nicht erreichbar ist.

Das im Betrachter dieser Bilder hervorgerufene Raumgefühl gleicht durch das Fehlen gewohnter Sehperspektiven eher einem akustischen Raum, wie er beim Hören von Musik in Erscheinung treten kann. So liegt der Begriff einer „Sinfonischen Malerei“ nahe. Das Wesen meiner Malerei ist die Farbe; - das rhythmisch-harmonische Zusammenschwingen der Farbtöne und -fomen ist ein musikalisches Phänomen.

Die gestalterische Freiheit der ungegenständlichen "Farbraumbilder" ist dabei keineswegs willkürlich, da meine Farbgebung einer Kompositionslogik folgt: der Farbenlehre Goethes. Die Basis der Bildgestaltung sind die Polarität von Licht und Dunkelheit, Übergang und Abgrenzung, Farbverdichtung und -auflösung. Das abgeschlossene Bild ist eine komplexe Einheit aus dynamischen Gleichgewichten gegensätzlicher Qualitäten.

 
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