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Living in a Ghosttown

      Galery in english  
 

Ruinen und Ghosttowns üben seit langem eine starke Faszination auf mich aus: das Unheimelige, Abgelebte, Aufgegebene, Verfallene, Verlassene war und ist eine Inspirationsquelle für mich als Künstler, als fotografierender Maler, Zeichner und Schreiber. Oft stöbere ich in verfallenen Häusern und Hallen umher, um Objekte, Spuren des alten Lebens zu finden. Wie haben die Menschen hier gelebt? Was waren ihre Träume, Wünsche, Absichten, was war ihr Alltag? Wann und warum wurde das aufgegeben, was mal Heimat oder  Werkstätte war?

Das Atmosphärische der verlassenen Orte interessiert und berührt mich in vielfacher Hinsicht. So zum Beispiel Cisco Ghosttown in Utah, die wohl berühmteste Ghosttown der USA, ...(mehr)
  Link zur Galerie POPOC
 


 
 

Improvisierte Landschaften

Auf den ersten Blick gleichen die neuen „improvisierten Landschaften“ meinen bereits bekannten „abstrakten Landschaften“, und alles, was über letztere in meinen Katalogen geschrieben steht, gilt auch für erstere.

Neu ist lediglich, dass die neuen „improvisierten Landschaften“ aus Live-Vorführungen, Malereiperformances vor Publikum hervorgegangen sind. Im „action painting“-Stil sind diese Werke dabei aus improvisierendem Spiel und spontanen Einfällen, Zufällen und auch gelegentlichen Unfällen entstanden und dann später im Atelier vollendet worden.
Nebst Verwendung von Pinseln wurde der Farbauftrag auch unorthodox mit den Händen, Rakeln, Lappen, Schwämmen u.a.m. vorgenommen. Daher ist ein experimentellerer Charakter bei den neuen Landschaften sichtbar, auch erscheinen sie etwas „freier und wilder“.

 

  Improvisierte-Landschaft-25-2015
 


 
 

Aktzeichnungen und Skizzen

Die größte Faszination und die größte Herausforderung für Künstler ist die abbildhafte Gestaltung des menschlichen Leibes. Kein Bildender Künstler, der sich dieser Aufgabe nicht gestellt hat! Und was für eine reichhaltige Quelle für alle Arten bildnerischen Schaffens ist die Auseinandersetzung mit der menschlichen Gestalt! Kaum etwas inspiriert mehr als Form des Menschen. Frühere, weisere Kulturen sahen in der menschlichen Gestalt das Abbild Gottes oder eine Abspiegelung des Universums.


In dieser Galerie sind Aktzeichnungen und -skizzen sowie Portaits zu sehen, die über viele Jahre hin entstanden sind, beginnend noch in meinen Kunststudentenjahren und hereinreichend in die Gegenwart. Manche Arbeiten sind schnelle Skizzen, andere ausgeführte Pastelle. Neben akademischen Zeichnungen finden sich auch freiere Werke in Mischtechniken.

  Improvisierte-Landschaft-25-2015
 


 
 

 

Link zur Galerie der Horizonte Bild 1

Galerie der Horizonte

Die Atmosphäre nordischer Klarheit mit ihren lichtgetränkten Weiten über dem blickbestimmenden Horizont prägte meine Kindheit. Als reisender Erwachsener bin ich der Sehnsucht nach Weite, Licht und Raum nachgegangen an ferneren Orten: insbesondere die Wüsten und Küstenlandschaften Australiens und der USA waren für meine künstlerische Arbeit an den „Abstrakten Landschaften“ stets inspirierend.

Spontan und improvisierend, ohne festlegende Vorstellungen, Konzepte, Zeichnungen, Fotos oder Skizzen arbeite ich die aus der Erinnerung auftauchenden Versatzstücke von „inneren Reisebildern“ zu gemalten Werken aus. Diese abstrahierenden Landschaftsräume entstehen dabei aus einer Mixtur altmeisterlicher Lasurmalerei und informellen Techniken.
Die dargestellten Landschaften entsteigen Farbnebeln, kristallisieren sich aus dem Raum heraus, finden ihre Form und entschwinden wieder. Nichts ist von Dauer, alles ist ein ewiges Sich-Verwandeln. Ausschnitte aus der Unendlichkeit, die sich im Betrachter fortsetzen. Abgründiges, Unwägbares, Irritierendes evoziert dabei existenzielle Stimmungen fernab von sonntäglichem Idyll.

   
 

 

  Diese gemalten Atmosphären der Stille, vermeintlicher Leere, Ruhe und Kontemplation sind ein Gegenpol zur hektischen Betriebsamkeit unserer Zeit. Meine Landschaften sind unbewohnt; der einzige Bewohner ist der Betrachter mit seiner Phantasie, seinen Träumen, Wünschen und Vorstellungen.

Faszinierend ist die Präexistenz der Landschaften Hinrich JW Schülers, die an frühere Stadien der Realität erinnern, so als ob die Landschaften kurz vor ihrem Eintritt in die Wirklichkeit stehen. Diesen Prozess vollzieht dann der Betrachter: begleitet von visionären Gefühlen entsteht dann die Landschaft in seinem Kopf, und er meint, so etwas präexistent schon einmal gesehen zu haben.
Link zur Galerie der Horizonte Bild 18  
     
PDF- Katalog "Galerie der Horizonte" von Hinrich JW Schüler Link zum PDF-Katalog: "Painted Desert" (ca. 1,7 MB)
 


 
     

Painted Desert

         
  Link zu Painted Desert Bild 1


Link zu Painted Desert Bild 12

Wüsten, Orte scheinbarer Ödnis und Leere, zeigen sich bei intensiverem Hinsehen als ein Hort der Fülle und Unendlichkeit.

Im Atelier habe ich diverse Reiseerfahrungen durch die Wüsten Australiens und Nordamerikas zusammengefasst und konzentriert, sie auf dem Jutegrund verdichtet. Die „Painted Desert“- Gemälde zeigen dabei nicht ein (foto-) realistisches "WAS-ich-gesehen-habe", sondern spiegeln vielmehr das WIE meiner Erfahrungen wieder. Der persönliche Erlebnischarakter wird Anlass zum kreativen Ausdruck, nicht die Absicht einer genauen Abbildung des Vorgefundenen. Im Ergebnis finden sich Qualitäten der Wüste in den Gemälden wieder: offene Bildräume zeigen Kargheit und Fülle, Reduktion auf das Wesentliche, Durchdringungen und Kontraste, Räume voller Licht, Farbe, Weite, Einsamkeit, das Werden und Vergehen der Natur als ein Dasein in Überlagerungen und Schichtungen.

Die „Painted Desert“ – Gemälde sind eine Fortsetzung meiner „Abstrakten Landschaften“ und verbinden wie diese Auffassungen traditioneller Landschaftsmalerei mit der Kunst der Gegenwart.
PDF- Katalog "Painted Desert" von Hinrich JW Schüler Link zum PDF-Katalog: "Painted Desert" (ca. 2,3 MB)

   
 


 
 

Coast to Coast - Galerie der Gezeiten

         
  Von Küste zu Küste – so kann ich viele meiner Reisen bezeichnen. Wie die Wüsten Australiens und der USA, so finden sich auch Küstenlandschaften Australiens, Nordamerikas, Asiens oder Europas in meiner Malerei wieder; – eine Galerie der Gezeiten.

Endlose Sandstrände, Sonnenuntergänge über fernen Horizonten, Lichtdramaturgien in den Wolken, Meeresleuchten, Lagerfeuer in den Dünen, all das fasziniert, in welchem Teil der Welt auch immer. Situationen wiederholen sich, ohne dabei je weniger beeindruckend zu werden.

Im Anschluss an meine Reisen findet im Atelier eine Umsetzung der Eindrücke und eine Reduktion auf das Wesentliche statt. Die auf diese Weise entstehenden Werke loten Verbindungen und Übergänge zwischen realer Naturanschauung und Abstraktion aus, bewegen sich in diesem spannungsvollen Grenzbereich und ziehen daraus ihre Energie.

Die Gemälde zeigen kein (foto-) realistisches "Was-ich-gesehen-habe", sondern spiegeln atmosphärische Erfahrungen wider. Persönliche Erlebnisse werden Anlass zur Malerei, nicht die Absicht einer genauen Abbildung des Vorgefundenen. Intensive und spannungsvolle Farbspiele aus Horizonten, Perspektiven und Fluchtpunkten lassen verschiedene Lesarten zu.


Auch wird hier der Akt des Sehens selbst thematisiert, in dem die Blickführung geleitet wird durch Komposition, Fluchtpunkte, Tiefenschärfen. Durch Brechungen, Unschärfe und perspektivische Irritationen wird allerdings der in kulturellen Kontexten eingeübte Blick oftmals gleich wieder verunsichert und in Frage gestellt, der Betrachterstandpunkt oftmals in eine spannungsreiche, schwebende Unwegbarkeit/Unwägbarkeit versetzt. Durch Vermeidung geografischer Festlegung der Bildorte im Bildtitel, durch Umgehung klar definierter Größenverhältnisse und dadurch, dass Figuren und Objekte allenfalls schemenhaft erscheinen, bleiben die Bilder auf eine vielfältige, mehrdeutige Art und Weise les- und erlebbar.

Gemalte Landschaften, die wie aus dem Diffusen eines Traumes in die Erscheinung treten, verdichten sich allmählich, gewinnen Kontur und Form, Gestalt und Greifbarkeit – und sinken wieder zurück in das Unsichtbare, in die Präexistenz. Das Land im Bild bleibt im Schwebezustand des „ersten Tages“, des Erschaffenwerdens.

PDF- Katalog "Galerie der Gezeiten" von Hinrich JW Schüler Link zum PDF-Katalog: "Painted Desert" (ca. 2,9 MB)

Link zu Coast to Coast Bild 1



Link zu Coast to Coast Bild 2



Link zu Coast to Coast Bild 14
 
 


 
 

 

   

Abstrakte Landschaften

       
  Link zu Abstrakte Landschaften Bild 1




Link zu Abstrakte Landschaften Bild 2

Aus Skizzen zu Landschaften, die ich bereiste (insbesondere Australien, Neuseeland, USA und Europa) entwickle ich seit 2004 die "Abstrakten Landschaften".

Diese Arbeiten leben aus einem dynamischen Gleichgewicht von Kontrasten: Auflösung und Verdichtung von Strukturen, Licht und Dunkelheit, Bewegung und Ruhe. Gemalt wird in aufwendiger Acryl-Lasurtechnik: die Bilder entstehen oft aus über 60 fein nuancierten Farbschichten, die mit Pinseln auf Leinwand und grundierte Jute aufgetragen werden. Die "Abstrakten Landschaften" zeichnen sich aus durch vielfältige, intensive, brillante Farbigkeit, Klarheit und Ausdruckskraft.

Die Idee, die Struktur, die Räumlichkeit der Landschaft ist bei meiner Arbeit im Focus, weniger das Detail, die Staffage, das Idyllische.

In den "Abstrakten Landschaften" reizen oft ungewohnte Farbgebungen und andere Irritationen die Wahrnehmung des Betrachters. Gebrochene Perspektiven oder Mehrfachperspektiven lassen ihn oft vor dem Bildraum schweben. Das Bezeichnete, aus Farbnebeln hervortretende, bleibt offen und vieldeutig, hält die Waage zwischen impulsiver Romantik und kalkulierter, durchdachter Malerei. Diese Bilder beziehen sich auf Bekanntes, verharren aber in einer rätselhaften, spannungsvollen Schwebe und lassen verschiedene Lesbarkeiten zu, die anregen, andere als die üblichen Vorstellungen auszubilden.

Diese Bilder loten Verbindungen und Übergänge zwischen realer Naturanschauung und Abstraktion aus, bewegen sich in diesem Grenzbereich und zieht daraus ihre Energie.

PDF- Katalog "Abstrakte Landschaften" von Hinrich JW Schüler Link zum PDF-Katalog: "Painted Desert" (ca. 1,8 MB)

 
 


 
 

Mikrokosmos

               
  Eine größere Anzahl von Werken in der Größe 10 cm x 10 cm entstand in der ersten Jahreshälfte 2010, meist schnelle Umsetzungen spontaner Einfälle, quasi „Capriccios“. Auch diese kleinen Landschaftsbilder wurden anschließend wieder und wieder in Lasurschichttechniken übermalt, differenziert, ausziseliert, um beabsichtigte Stimmungen zu  erzeugen, mit Räumlichkeit, Tiefe, Perspektive spielend. Insofern stehen diese Kleinodien in engem Zusammenhang mit den großformatigen „Abstrakten Landschaften“, die zumeist Küsten- und Wüstenimpressionen darstellen.
  Link zu Mikrokosmos 01  
 


 
     

Farbraumbilder

         
  Link zu Farbraumbilder Bild 9

Link zu Farbraumbilder Bild 5
  Bei den seit 1994 entstehenden „Farbraumbildern" wird allein durch die Farbkomposition auf der zweidimensionalen Leinwand Raum erzeugt. Diese Räumlichkeit kommt dabei ohne Zentralperspektive oder andere Ordnungssysteme aus, - sie beruht allein auf der Entfaltung der Kräfte reiner Farben. Diese werden in altmeisterlichen Lasur-(Schicht)-Techniken in vielen Arbeitsgängen nass in nass aufgetragen. Einige der Werke tragen über 60 Farbschichten, die fein abgestuft übereinander liegen. Mit diesen halbdurchlässigen (diaphanen) Schichten wird eigenartiger Eindruck von Tiefenraum und Licht erzeugt, was mit zäh-pastosen Farbmaterialien nicht erreichbar ist.

Das im Betrachter dieser Bilder hervorgerufene Raumgefühl gleicht ... (mehr)
   
 


 
 

Ringbilder

               
  Die Ringbilder, komponiert aus frei in Farbraumnebeln schwebenden Ringmotiven, versehen mit einer inneren Leuchtkraft und faszinierender vielschichtiger Farbbrillanz, schaffen eine beeindruckende Raumillusion auf der zweidimensionalen Leinwand. Zum Teil scheinen die Ringe sich in ihrem Raum aufzulösen oder gerade aus diesem zu entstehen, dennoch sind sie ein fester Bestandteil ihres Umraumes, definieren diesen durch ihre Strukturen und Farben. Die untrennbare Verzahnung von Ring und Raum schafft Ruhe und Harmonie, die oft durch unruhige Zonen mit kantigen Innenstrukturen oder ... (mehr)
  Link zu Galerie Ringbilder

 
 


 
         

Terra Digitalis

     
  Link zu Terra Digitalis 1



Seit 1990 befasse ich mich mit der malerischen Verfremdung von eigenen Fotografien (Landschaften, Raumsituationen, Naturstrukturen) in verschiedenen Techniken.

Seit Januar 2006 wird dieses Arbeitsfeld erweitert um Werke, die am Computer generiert werden. Ausgangsmaterialen sind eigene fotografische Aufnahmen von Landschaften und Naturstrukturen, diese ... (mehr)

 
 


 

Frühe Werke

               
 

Diese Galerie zeigt frühe Werke in verschiedensten Techniken aus meiner Studentenzeit in Oldenburg (1987 – 1991) und aus den ersten Hamburger Jahren, dem Beginn meiner Selbständigkeit als Künstler (1991-1994).

Deutlich steht noch das Ausprobieren, Experimentieren und Suchen im Vordergrund, zu sehen in der Vielzahl der verwendeten Techniken und Materialien. Es erscheinen ... (mehr)

 

Abstrakter Tanz 1993 und Link zur Galerie